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Unsere Geschichte

Der Zollpackhof, gegenüber dem Bundeskanzleramt, war bereits um 1700 das erste Ausflugslokal Berlins und sorgt bis heute für das leibliche Wohl seiner Gäste. Mit der Übernahme im Jahr 2005 gab der Ur-Berliner Gastronom Benjamin Groenewold Berlin ein Stück Tradition zurück.

Nach einer langen Umbauphase zwischen 2014 bis 2016, in Zusammenarbeit mit der Augustiner Brauerei aus München, erstrahlt der historische Komplex in neuem Glanz. Das architektonische Gesamtkonzept entstand in Anlehnung an alte Baupläne der Jahrhundertwende.

Über 300 Jahre Tradition

Der Zollpackhof, gegenüber dem Bundeskanzleramt, war um 1700 das erste Ausflugslokal Berlins.

Er sorgt bis heute für das leibliche Wohl seiner Gäste.

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Neu nach alten Bauplänen

Mit der Übernahme gab der Gastronom Benjamin Groenewold der Hauptstadt 2005 ein Stück Tradition zurück.

Nach der Umbauphase von 2014 bis 2016 in Anlehnung an alte Baupläne der Jahrhundertwende und zusammen mit der Augustiner Brauerei erstrahlt der historische Komplex in neuem Glanz.

Unsere Geschichte

Erfahren Sie hier etwas mehr, über das was uns ausmacht.

DIE LOCATION

Die ersten Siedler

Alles begann am 8. November 1685 mit dem „Edikt von Potsdam“. Den in Frankreich grausam verfolgten Hugenotten ermöglichte der Kurfürst Friedrich Wilhelm ein neues Leben in Preußen. Anreize nach Preußen zu siedeln waren religiöse Toleranz, finanzielle Starthilfen, eine 15-jährige Abgabefreiheit und eine komplette Integration in die Gesellschaft. Die Migration war für beide Seiten attraktiv, denn viele Einwanderer waren hoch qualifiziert und brachten Esprit und viele kulinarische Ideen mit. Das einzige Problem war der Platzmangel für die rund 20.000 protestantischen Flüchtlinge aus Frankreich. Der „Moabiter Werder“, ein Gelände aus Heide, feuchten Wiesen und vielen Bäumen am Nordufer der Spree und damals noch vor den Toren Berlins gelegen, war da gerade passend.

Einer der ersten Siedler war Monsieur Menard. Der Kurfürst Friedrich III. überließ Menard 1698 einen Berg zum Weinanbau, der am Mündungsbereich des Niederschönhausener Grabens an der Spree lag. Doch der Weinberg allein erfüllte Menard nicht, sodass er eine Gastwirtschaft mit Garten gründete. Die „Menardie“ war schon bald ein beliebtes Ausflugsziel der Hugenotten in Berlin und der feinen Berliner  Gesellschaft. Menard legte damals den Grundstein für die inzwischen mehr als 300-jährige Gastronomiegeschichte an dem Ort, wo sich heute das Restaurant „Zollpackhof“ befindet.

EIN ORT MIT GESCHICHTE

Die Geschichte des Geländes

Die Geschichte des Geländes ist genauso abwechslungsreich wie die Geschichte Preußens: 1717 wurde nördlich der Straße „Alt Moabit“ eine Pulverfabrik gebaut, die 120 Jahre später aus Sicherheitsgründen nach Spandau verlegt wurde. Auf den ehemaligen „Pulverwiesen“ lag zwischenzeitlich ein königlicher Holzplatz. Von 1811 bis 1855 befindet sich an selber Stelle „Tichys Badeanstalt“, ein Flussfreibad für die Berliner. 1840 gründet sich hier der erste Schwimmverein Berlins. Als 1871 der Lehrter Bahnhof in unmittelbarer Nähe eröffnete, musste die Badeanstalt der ersten Eisenbahnverbindung Berlins ins hannoversche Lehrte weichen. Platz sollte hier für einen neuen Packhof, außerdem für Gebäude des Steuer- und Zollwesens entstehen. Eines dieser Gebäude wurde als „Spiritus-Hof“ bezeichnet und später als Casino genutzt. Bis 1920 war die Gegend noch ein beliebtes Ausflugsziel.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden sowohl der Lehrter Bahnhof als auch die Umgebung des Packhofgeländes größtenteils zerstört, nur das Casino blieb weitgehend unbeschädigt. Die Ruine des Bahnhofs ist nach Kriegsende endgültig abgerissen worden, das Packhofgelände gehörte jedoch weiterhin der Zollverwaltung. Einige Speditionsunternehmen siedelten sich an diesem Ort an, ansonsten schlummerte das traumhafte Gelände bis zum Fall der Mauer im Dornröschenschlaf.

DIE JÜNGERE GESCHICHTE

Nach dem Mauerfall, der Wiedervereinigung und dem Regierungsumzug nach Berlin, erlebte das Traditionsgelände an der Spree einen Aufschwung. Mit jahrhundertealtem Baumbestand, direktem Zugang zur Uferpromenade, Ausblick aufs Kanzleramt und der Schweizer Botschaft überzeugt der „Zollpackhof“ mit neuem Charme. Das Restaurant liegt im neuen Herzen der Stadt und einige der aufregendsten Sehenswürdigkeiten Berlins sind nur einen Katzensprung entfernt, wie z. B. Bundeskanzleramt, Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Reichstag, Siegessäule, der Tiergarten oder das Schloss Bellevue.

In Zusammenarbeit mit der Augustiner Brauerei aus München entstand ein traditionelles Wirtshaus mit einem der schönsten Biergärten der Stadt unter alten, schattigen Bäumen. Drinnen erwartet unsere Gäste eine zünftige bayrische-österreichische Küche. Ein moderngemütliches Wirtshausambiente mit einem Rundkamin und dominierenden großen Kronleuchtern lädt zum Verweilen ein.